2013 wurden in NRW 25 Prozent weniger landwirtschaftliche Grundstücke verkauft

15. Juli 2014 | 11:36 JT NachrichtenNordrhein-WestfalenStatistik

2013 wurden in Nordrhein-Westfalen 2 386 landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 3 483 Hektar verkauft; dies ist die niedrigste Zahl an Grundstücksverkäufen seit 2006 (damals: 2 378). Die Kaufsumme dieser Grundstücke lag bei insgesamt 118 Millionen Euro. Rein rechnerisch betrug der Kaufwert für landwirtschaftlich genutzte Flächen somit durchschnittlich 33 951 Euro je Hektar bzw. 3,40 Euro je Quadratmeter.

Im Vergleich zum Jahr 2012 reduzierte sich die Zahl der Veräußerungsfälle in NRW um 24,9 Prozent und die veräußerte Fläche um 29,0 Prozent. Der Gesamtverkaufswert war 2013 um 25,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, während der durchschnittliche Kaufwert je Hektar um 1 524 Euro (+4,7 Prozent) stieg.

Tabelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)

Tabelle: Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)

2013 war die Zahl der Veräußerungen in allen Regierungsbezirken rückläufig (Arnsberg −36,0 Prozent, Münster −30,7 Prozent, Düsseldorf −27,0 Prozent, Detmold −19,7 Prozent und Köln −18,6 Prozent). Die höchsten durchschnittlichen Kaufwerte wurden im Regierungsbezirk Münster (47 200 Euro je Hektar), die niedrigsten im Regierungsbezirk Detmold (24 400 Euro je Hektar) erzielt.

In der Statistik werden alle Verkäufe von landwirtschaftlich genutzten Flächen ab 0,1 Hektar erfasst, von denen angenommen werden kann, dass sie in absehbarer Zeit weiterhin landwirtschaftlich genutzt werden.

Quelle: Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), 03.07.2014


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