9000 Agrarbetriebe aus NRW werden befragt

14. März 2013 | 13:29 JT NachrichtenStatistik

Für die „Agrarstrukturerhebung 2013” befragt der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein‑Westfalen rund 9 000 zufällig ausgewählte nordrhein-westfälische Betriebe im Bereich der Landwirtschaft. Für die als Stichprobe angelegte Erhebung ist damit etwa jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb des Landes auskunftspflichtig.

Ab Anfang März werden den Betrieben die Erhebungsunterlagen – anders als bei früheren Großzählungen im Bereich der Landwirtschaft – direkt vom Landesbetrieb IT.NRW per Post zugestellt. Der Einsatz von Erhebungsbeauftragten sowie eine Beteiligung der Kommunen entfällt. Wie mittlerweile in fast allen amtlichen Statistiken üblich, können die Auskunftspflichtigen ihre Angaben auch online übermitteln.

Die Betriebe werden zur Bodennutzung, zur Viehhaltung, zu den Eigentums- und Pachtverhältnissen, zu Einkommenskombinationen, zur Berufsbildung, zu den Arbeitsverhältnissen und zum Einsatz von Landmaschinen befragt. Auch Fragen zur Bewässerung, zum ökologischen Landbau und zu Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien gehören zum Fragenkatalog. Zweck der Erhebung ist es, aktuelle und verlässliche Daten über die Landwirtschaft zu gewinnen. Die Ergebnisse dienen unter anderem dazu, Erntemengen zu ermitteln, den Strukturwandel in der Landwirtschaft zu erkennen und die Ursachen hierfür zu untersuchen. Die Resultate werden darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene für Regierung, Verwaltung, Verbände, Wirtschaft und Wissenschaft als Informationsquelle und Entscheidungsgrundlage genutzt.

Datenschutz und statistische Geheimhaltung sind bei der Agrarstrukturerhebung 2013 – wie bei allen Erhebungen der amtlichen Statistik – umfassend gewährleistet. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und ausschließlich in anonymisierter Form für statistische Zwecke ausgewertet.

Was genau die Agrarstrukturerhebung ist erläutert das Statistische Bundesamt hier: Agrarstrukturerhebung

Quelle: Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein‑Westfalen (IT.NRW), 07.03.2013


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