Hof Surmann 13/14

Landwirtschaftlicher Familienbetrieb Hof Tobias Surmann in Rinkerode

Der heutige Hof Surmann war so um 1800 der Hof Griese, mit einem großen Wohnhaus, wie es damals so üblich war, mit großer Tenne – Mensch und Tier unter einem Dach.
1880 heiratete der Urgroßopa vom heutigen Besitzer Tobias Surmann, Theo Surmann, auf den Hof ein und erbaute 1906 die Scheune gegenüber vom Wohnhaus als Lagerplatz für Getreide, Stroh, Kartoffeln und als Dreschplatz im Winter.


1940 übernahm Alfons Surmann, Opa von Tobias, den Hof. Er verlängerte die vorhandene Scheune und baute einen Sauenstall auf Stroh. Diese Scheune ist auch heute noch vorhanden. Zur dieser Zeit wurden 14 ha bewirtschaftet, 8 Kühe, 5 Rinder, 4 Kälber, 5 Sauen, 10 Mastschweine und 4 Pferde wurden gehalten. 1954 kam dann der erste Trecker auf dem Hof, der die Produktivität erheblich steigerte.

1968 übernahm der Vater von Tobias, Theo Surmann. Im gleichen Jahr wurde hinter der Scheune ein 30-er Kuhstall gebaut. Davor wurden die Kühe im Sommer auf der Weide in einen Melkwagen gemolken.
1969 wurden die eigenen bewirtschafteten Flächen drainiert (entwässert) da vorher viele Jahre bei der Ernte Verluste eingefahren wurden.
Das Wohnhaus, aus dem Jahre um 1800, brannte 1970 völlig nieder. Es musste abgerissen werden und es wurde ein neues Wohnhaus erbaut, indem heute die Familie Surmann lebt.

1970 wurden die ersten 20 ha von den Nachbarn gepachtet. Die Milchviehhaltung wurde auf 30 Kühe ausgedehnt, so das der Kuhstall voll belegt war. Um von der Landwirtschaft  existieren zu können, musste die Viehhaltung weiter ausdehnt werden.

Heute werden 300 Bullen, 1800 Mastschweine und 30 Milchkühe gehalten. Auf ca. 130 ha wird Ackerbau betrieben und auf ca 5 ha Grünland weiden die Kühe.
Neben Silke und Tobias Surmann mit den beiden Kindern helfen noch die Eltern von Tobias auf dem Hof. Jährlich wird ein Auszubildender ausgebildet. 2-3 Helfer unterstützen die Familie Surmann auch noch bei den vielfältigen Arbeiten auf dem Hof.

Der moderner Fuhrpark mit einem Mähdrescher, 6 Schleppern (4 mit GPS) mit diversen Anbaugeräten (Sähmaschine Pflug,
Grubber, Mähwerk, Schwader, Heuwender, Spritze, Düngerstreuer, Güllefass…), einem Futtermischwagen und verschiedene Anhänger erleichtern die tägliche Arbeit.
Teilweise werden die Maschinen in einer Maschinengemeinschaft genutzt.

  Hier alle bisherigen Blogeinträge zur Kategorie Betrieb Surmann