DBV: Projekt Europa nicht in Frage stellen

28. Mai 2014 | 14:10 JT EuropaNachrichtenOrganisationen/VerbändePolitik

Fotomontage: JTG Agrar Service

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Ländliche Räume und Landwirtschaft brauchen europäische Politik

Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht im Ergebnis der Wahlen zum Europäischen Parlament den Auftrag an die Abgeordneten und die europäischen Institutionen, die Anliegen der Bürger ernst zu nehmen und intensiver und bürgernäher über die Bedeutung eines geeinten Europas zu informieren. Das geringe Interesse junger Wähler an Europa, das in einer niedrigen Wahlbeteiligung dieser Gruppe zum Ausdruck kam, sei ein Alarmsignal. Die Europäische Union habe gerade für junge Menschen wie für keine Generation zuvor Freizügigkeit ermöglicht und internationale Chancen eröffnet. Mit großer Besorgnis sieht der Bauernverband die in einigen anderen Mitgliedstaaten erfolgte Polarisierung und Zersplitterung der politischen Landschaft, die zu einer ernsthaften Belastung für das Projekt Europa werden könne.

Der Bauernverband erwartet von den gewählten Abgeordneten aller Parteien, dass sie das Wahlergebnis in eine Politik der wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven für den ländlichen Raum und die Landwirtschaft umsetzen, die sich nicht in technokratischer Überregulierung erschöpft. Die deutschen Bauernfamilien ständen zu einer handlungsfähigen und wirtschaftlich starken Europäischen Union und setzen auf eine enge Zusammenarbeit. Kein anderer Wirtschaftssektor sorge mit seinen Leistungen für Wohlstand und vitale Regionen wie die Landwirtschaft im gemeinsamen Binnenmarkt mit über 550 Mio. Verbrauchern, erklärte der DBV.

Quelle: Deutscher Bauernveband (DBV), 26.05.2014


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