Faktencheck: Milchbauern kümmern sich 365 Tage um ihr Vieh

30. April 2015 | 10:03 JT MilchviehNachrichtenOrganisationen/Verbände

Foto ©: JTG Agrar Service

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Immer mehr Milchbauern öffnen ihre Ställe gegenüber Verbrauchern sowie Medien und machen ihre Arbeitsweisen transparent. Umso unverständlicher ist es für Milchbauern, dass ihnen jüngst in einem Spiegel-Artikel pauschal unterstellt wird, sie würden ihre Tiere nicht tiergerecht halten oder vernachlässigen.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat nun im Internet einen Faktencheck über die Milchviehhaltung zusammengestellt. So haben die deutschen Milchbauern in den zurückliegenden Jahren jährlich 3 bis 4 Milliarden Euro in den Um- und Neubau von modernen Ställen und Anlagen für die Haltung ihrer Milchkühe investiert. Mit diesen Investitionen ist immer ein höheres Maß an Tierschutz, ein Fortschritt an Lebensmittelsicherheit und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen verbunden. Heute muss jeder Milchbauer zudem eine Vielzahl an gesetzlichen Vorgaben beachten. Insgesamt sind die Haltungsbedingungen heute wesentlich besser an die Bedürfnisse der Tiere ausgerichtet als früher.

Medienberichte über mangelhaften Umgang mit männlichen Kälbern, geben nicht die Realität in den Kuhställen wieder, so der DBV. Die beschriebenen Praktiken sind nicht akzeptabel und werden von den Milchbauern abgelehnt. Für Milchbauern wie andere Nutztierhalter ist die bestmögliche Versorgung der Tiere höchstes Gebot, betonte der DBV.

Quelle: Deutscher Bauernverband (DBV), 28.04.2015


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