Faltblatt 1 x 1 der Landwirtschaft 2015 erschienen

6. Februar 2015 | 11:18 JT BodenNachrichtenOrganisationen/VerbändeZukunft

Foto ©: Cover 1x1 der Landwirtschaft, i.m.a

Foto ©: Cover 1×1 der Landwirtschaft, i.m.a

Kaum eine Publikation in der Agrar-Welt dürfte länger so erfolgreich sein, wie das „1 x 1 der Landwirtschaft“. Seit fünfzig Jahren gibt es das Nachschlagewerk mit allen aktuellen und wichtigen Daten und Fakten von „A“ wie „Ackerland“ bis „Z“ wie „Zuckerrübe“. Zur Internationalen Grünen Woche 2015 und dem „Internationalen Jahr des Bodens“ bringt der information.medien.agrar e.V. (i.m.a) die aktualisierte Neuauflage heraus, die das Thema „Boden“ in den Mittelpunkt stellt.

Das erste „1 x 1 der Landwirtschaft“ war vor fünfzig Jahren noch ein Taschenkalender – und schon so begehrt wie heute. 1970 hatte sich daraus ein Faltblatt entwickelt, das ebenfalls noch in die Tasche passte, das aber mit viel mehr Fakten und Daten aufwartete. Der Kalender als Jahresübersicht ist noch heute Bestandteil, aber in Zeiten der mobilen Kommunikation haben auch die Bauern auf dem Feld inzwischen längst ihre elektronischen Tageskalender dabei.

Unverzichtbar hingegen sind die Übersichten zur Landwirtschaft in Europa und den deutschen Bundesländern, zu Anbauflächen und Tierbeständen. Gerade in diesem Jahr, das von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr des Bodens“ ausgerufen wurde, kann das „1 x 1 der Landwirtschaft“ seine Vorzüge besonders gut herausstellen. Wann immer irgendwo Fakten zur Hand sein müssen – sei es bei öffentlichen Diskussionen von Agrar-Politikern oder am Stammtisch im Dorf – lassen sich Zahlen und Daten zuverlässig kommunizieren; schneller als mit jedem elektronischen Kommunikationsmittel.

Im neuen „1 x 1 der Landwirtschaft“ informiert ein Sachtext zum „Jahr des Bodens“, dass täglich mehr als siebzig Hektar potenzieller Ackerfläche durch Siedlungs- und Verkehrsprojekte verloren gehen. Entfielen 1992 rein rechnerisch noch 490 Quadratmeter Bodenfläche als Siedlungs- und Verkehrsfläche auf jeden Bundesbürger, so sind es heute bereits hundert Quadratmeter mehr. Mit dieser Zunahme gehen auch Ackerflächen verloren. Und mit den Anbauflächen verschwinden die Produktionsflächen für Nahrungsmittel. Der Acker ist aber mehr als eine reine Anbaufläche. Er ist ein hoch sensibles Öko-System, das Wasser filtert, Rohstoffe wie Kohle, Gas oder Öl speichert und durch seine Mineralien und Steine Erkenntnisse zu unserer Geschichte liefert. Zudem helfen Lebewesen im Boden dem Landwirt bei der Bewirtschaftung.

Das „1 x 1 der Landwirtschaft“ kann kostenlos im i.m.a-webshop bestellt oder heruntergeladen werden.

Quelle: information.medien.agrar e.V. (i.m.a), 09.02.2015


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