Fritteusen- oder Backofen-Pommes

29. Juli 2016 | 8:33 JT KartoffelnNahrungsmittelStatistikVerbraucher

Foto ©: www.lebensmittelfotos.com

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Pommes frites Konsum in Deutschland

Im Jahr 2015 wurden laut Deutschem Tiefkühlinstitut, Berlin, über 151.000 Tonnen tiefgekühlte Pommes frites in den verschiedensten Varianten von Verbrauchern gekauft.

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), Nürnberg, hat jetzt im Auftrag von Agrarfrost bei den Deutschen nachgefragt, welche Rolle die beliebten goldenen Stäbchen tatsächlich beim Essen zu Hause spielen.

Spitzenreiter beim Pommes-Verzehr zu Hause ist Nordrhein-Westfalen vor Hessen: 74 Prozent der NRW-Haushalte backen, frittieren oder braten öfter als einmal im Monat Pommes frites. Mit 59 Prozent liegt das Bundesland Hessen auf Platz zwei, wenn es um den Genuss von Pommes frites zu Hause geht. Nicht so hoch im Kurs stehen die leckeren Kartoffelstäbchen anscheinend bei den Thüringern: Nur bei 32 Prozent kommen hier Pommes frites öfter als einmal im Monat auf den Tisch. Damit ist Thüringen Schlusslicht im Bundesvergleich des regelmäßigen Pommes frites Genusses zu Hause.

Pommes frites Genuss zum Mittag- oder Abendessen?

Ob als Beilage, Hauptmahlzeit oder Snack zwischendurch: Pommes frites stehen bei den
Deutschen generell hoch im Kurs. Nicht wegzudenken sind sie als Beilage zum Mittagessen vor allem in Hessen (54 %), Baden-Württemberg (53 %) sowie Niedersachsen und Bremen (51 %). Denn hier ist klar: Pommes frites schmecken in diesen Bundesländern wohl am besten zur Mittagszeit. In Nordrhein-Westfalen tickt der Pommes-Verzehr zu Hause allerdings anders: 59 Prozent aller Haushalte in NRW lassen sich die goldenen Kartoffelstäbchen lieber zum Abendessen schmecken. Mit nur 31 Prozent werden in Thüringen deutlich weniger Pommes frites zum Abendessen serviert. Damit ist der Freistaat auch hier wieder Schlusslicht im Bundesvergleich. Kommt jedoch zu den 2,2 Millionen Thüringern Besuch nach Hause, werden den Gästen mit 40 Prozent hier am häufigsten Pommes frites angeboten. Wer hätte das gedacht? Schlusslicht ist hier Deutschlands Norden: Nur knapp 3 Prozent der Schleswig-Holsteiner servieren ihrem Besuch Pommes frites

Pommes frites Genuss aus Backofen oder Fritteuse?

Fritteusen scheint es in Hamburgs Küchen kaum zu geben, denn laut Umfrage lassen fast
alle Hamburger Haushalte (96 %) die tiefgekühlten Pommes frites am liebsten im Backofen gold-braun werden. In Mecklenburg Vorpommern ist der Backofen, wenn es um die Zubereitung von leckeren Kartoffelstäbchen geht, hingegen nicht erste Wahl: Nur 44 Prozent gaben an, ihre Pommes frites auf dem Backblech zu backen. Den Platz für Deutschlands Fritteusen-Bundesland Nr. 1, wenn es um die Zubereitung von Pommes frites zu Hause geht, teilen sich die Rheinland-Pfälzer und Saarländer gemeinsam mit insgesamt 53 Prozent.
Bei jedem zweiten Haushalt schwimmen hier also die leckeren Kartoffelstäbchen im heißen Fritteusen-Fett bevor sie knusprig gold-gelb auf dem Esstisch serviert werden.

Pommes frites aus Deutschen Kartoffeln schmecken am besten

Bei einem ist man sich über alle Bundesländer hinweg einig: Die Kartoffeln für die
tiefgekühlten Pommes frites sollten aus der Region oder zumindest aus deutschem Anbau
sein (75 %), das eindeutige Ergebnis der bundesweiten Umfrage. 26 Prozent der PommesLiebhaber schauen beim Kauf tiefgekühlter Pommes frites sogar ganz genau auf die Verpackung und entscheiden sich für Pommes frites, die ausschließlich mit Kartoffeln aus der Region hergestellt werden

Top Bundesländer im Pommes frites Verzehr:

  • 1. Nordrhein Westfalen 73,8 %
  • 2. Hessen 59,1 %
  • 3. Niedersachsen / Bremen 58,1 %
  • Schlusslicht: Thüringen 32,0 %

Pommes aus regionalem Kartoffelanbau:

  • 1. Schleswig-Holstein 31,6 %
  • 2. Niedersachsen / Bremen 29,0 %
  • 3. Bayern 29,0 %
  • Schlusslicht: Thüringen 8,4 %

Pommes aus dem Backofen:

  • 1. Hamburg 96,0 %
  • 2. Sachsen-Anhalt 91,5 %
  • 3. Brandenburg 91,2 %
  • Schlusslicht: Mecklenburg-Vorpommern 44,2 %

Pommes aus der Fritteuse:

  • 1. Rheinland-Pfalz / Saarland 53,0 %
  • 2. Mecklenburg-Vorpommern 49,8 %
  • 3. Baden-Württemberg 32,3 %
  • Schlusslicht: Brandenburg 8,4 %

Quelle: Agrarfrost, Juli 2016


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