Futter für den Boden

8. Oktober 2013 | 13:22 JT BodenNachrichtenPflanzenproduktion

Während die diesjährige Maisernte noch voll im Gange ist, planen die Landwirte bereits die nächste Aussaat. Der Schutz des Bodens vor Erosion und Nährstoffauswaschung gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Mehr als jeder zweite Landwirt gönnt dem Ackerboden über Winter eine kleine „Zwischenmahlzeit“.

Deutschlandweit arbeiten 55 Prozent der Landwirte mit einer Winterbegrünung auf den geplanten Maisflächen anstelle einer Winterbrache. Insgesamt werden auf 37 Prozent der gesamten Maisfläche Zwischenfrüchte wie Senf oder Untersaaten ausgesät. Diese Zahlen hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Maiskomitees ermittelt.

Die positiven Effekte machen sich vor allem die Landwirte in den intensiveren Maisanbauregionen zunutze. So gaben drei von vier befragten Landwirten in Nordrhein-Westfalen an, die geplanten Maisanbauflächen im Winter zu begrünen.
Es folgt Baden-Württemberg mit 68 Prozent, in Bayern, Niedersachsen und Sachsen lagen die Werte mit mehr als 60 Prozent ähnlich hoch.

Quelle: Landvolk Presse Dienst, 07.10.2013


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