Future of Farming Dialog 2016 – Tag 1

8. September 2016 | 19:33 JT BildergalerieUmweltUnternehmenZukunft

Foto ©: JTG Agrar Service

Foto ©: JTG Agrar Service

So, geschafft, wieder zurück in Münster, nach drei anstrengenden und sehr informativen Tagen bei Bayer Crop Science. Hier nun der erste Tagesbericht, in den nächsten Tagen folgen die anderen beiden Tage:

Nach einer angenehmen Anreise mit der Deutschen Bundesbahn, sie war pünktlich unterwegs, von Münster nach Düsseldorf (Hauptbahnhof) konnte ich mit einem weiteren Zug, für 2,60 € weiter zum Tagungshotel, dem Maritim Hotel am Düsseldorfer Flughafen, fahren. Dort angekommen einchecken, mit zwei Finnen am Mittagstisch etwas essen und dann ging es los zum ersten Programmpunkt, dem Damianshof in Rommerskirchen bei Neuss. Dort auf der Bayer ForwardFarm ging es dann um eine nachhaltige Landwirtschaft, wie eine moderne, nachhaltige Landwirtschaft funktioniert, die für die Zukunft gerüstet ist.

In vier Gruppen aufgeteilt wurde auf vier Stationen über nachhaltige Landwirtschaft informiert.

Station 1: easyFlow – ist ein geschlossenes und kontaminationsvermeidendes Entnahmesystem für flüssige Pflanzenschutzmittel aus versiegelten oder offenen Kanistern, das Teil- und Komplettentnahmen ermöglicht und sich selbst vollständig reinigt.

Station 2: Phytobac – ist ein wichtiger Baustein beim Gewässerschutz. Das Spritzenreinigungswasser wird über eine Waschplatte aufgefangen und in einem Tank gesammelt. Von dort aus wird das Wasser periodisch in einem überdachten Phytobac Behälter verregnet. Es wird ausschließlich Regenwasser zur Reinigung und zur Spritzenbefüllung genutzt. Überschüssiges Regenwasser versickert in einem Biotop. So wird die Ressource Wasser noch nachhaltiger genutzt.

Station 3: Ökologische Aufwertung

  • Blühstreifen
  • Nistmöglichkeiten für Wildbienen/ Käfer
  • Fenster für die Feldlerche
  • Blühende Zwischenfrüchte
  • Nisthilfen für Vögel
  • Staudengarten

Station 4: Digital Farming – Mit Satellitenbilder soll eine optimierte teilflächenspezifische Bewirtschaftung erreicht werden und den Landwirten spezifische Handlungsempfehlungen bereitgestellt werden. Ackerflächen können innerhalb eines Flurstückes erhebliche Unterschiede aufweisen – je nach Geländebeschaffenheit, Art des Bodens oder Wasser- und Nährstoffversorgung der Pflanzen, was Auswirkungen auf die Biomasse hat. Die Empfehlungen können direkt an die Landmaschinen der Landwirte weitergeleitet werden.

Dann Gespräche mit der nächsten Generation der Agrarwirtschaft, Perspektiven von der Youth Ag Summit Alumni.

Im Anschluss dann ein gemeinsames Barbecue nach dem Motto: Young Farmers meets Wirtschaft und Medien.

Nach einem sehr üppigen und leckerem Barbecue mit sehr anregenden Gesprächen mit Menschen der Agrarbranche aus vielen verschiedenen Ländern zurück zum Hotel, alles heute erlebte noch einmal Revue passieren lassen und notieren, Fotos sortieren, Blogartikel schreiben und dann endlich schlafen um für die morgigen interessanten Programmpunkte Fit zu sein.


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