Gelenkwellen – vielseitige Multitalente für die Landwirtschaft

27. April 2016 | 8:12 JT GastbeitragMaschinenSponsored PostWerbung

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Foto ©: JTG Agrar Service

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Gelenkwellen sind aus dem Betrieb landwirtschaftlicher Unternehmen jeder Größe kaum mehr wegzudenken. Ob an stationär betriebenen Anlagen aber vielmehr in der Verbindung mit Schlepper, Frontlader und anderem landwirtschaftlichem Gerät sind Gelenkwellenn die robusten aber ebenso feinfühligen Anbauteile für die Kraftübertragung an Arbeitsmaschinen.

Vielfalt der Möglichkeiten

Gelenkwellen gibt es in einfachen und fast schon komplizierten Formen. Je nach Aufgabenstellung unterscheiden sich moderne Gelenkwellen hinsichtlich ihrer Form, Ausführung und Funktionalität. Immer dann, wenn flexible Kupplungen nicht mehr ausreichen, kommen Gelenkwellen zum Einsatz. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich in Kardanwellen, Gleichlaufwellen und Doppelgelenkwellen. Welche dieser Formen eingesetzt wird, hängt entscheidend von der erwarteten und möglichen Art der Kraftübertragung an.

Kardanwellen werden bevorzugt im Kraftfahrzeugbau eingesetzt beispielsweise bei der Kraftübertragung vom Getriebe auf die Hinterräder. Die Kardanwelle zeichnet sich durch zwei Kreuzgelenke aus, die über die drehende Welle die Kraft übertragen. Die Spezialform der Gleichlaufwellen beispielsweise zum Einsatz beim Vorderradantrieb. Statt der Kreuzgelenke werden hier häufig Hardyscheiben eingesetzt, die für deutlich mehr Laufruhe sorgen. Die Doppelgelenkwelle ähnelt in der Funktion der Gleichlaufwelle, verfügt aber wie die Kardanwelle über Kreuzgelenke, ermöglicht auch Winkelabweichungen am Achszapfen und ist je nach Bauart auch für Veränderungen der Wellenlänge tauglich.

Der Einsatz der unterschiedlichen Gelenkwellen hängt also nicht nur von der reinen Bauform, sondern eben besonders von den zu lösenden Aufgaben in der Kraftübertragung ab.

Gelenkwellen im Einsatz

Betrachten wir unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten von Gelenkwellen in der Landwirtschaft, dann treffen wir diese vor allem dann an, wenn an eigenständig angetriebene Arbeitsmaschinen angebaute Maschinen ohne eigenen Antrieb kraftschlüssig verbunden werden sollen. Dafür sind beide Einheiten mit entsprechenden Aufnahmen für die Gelenkwellen ausgestattet. Entsprechend der Spezifikation müssen hier dann die richtigen Gelenkwellen angebaut werden. Wichtig ist dabei ein möglichst verlust- und vibrationsfreier Anschluss, um die volle Funktion der Gelenkwellen ausnutzen zu können. Ausschlaggebend wirkt sich vor allem die Welle-Nabe-Verbindung aus, die entscheidend auf die Effektivität der Kraftübertragung, auf Laufruhe und Verwindungssteife wirkt.

Gelenkwellen werden beispielsweise zur Verbindung von Schleppern und unterschiedlichen landwirtschaftlichen Geräten wie Heuwender, Mistauswerfer und ähnlicher Geräte mit rotierenden Bauteilen eingesetzt. Gelenkwellen können aber auch an Großmaschinen wie beispielsweise Mähdreschern eingesetzt werden und erlauben dort die Kraftübertragung vom Fahrzeug selbst auf das Mähwerk.

Die passende Gelenkwelle finden

Gelenkwellen unterscheiden sich in vielen bauarttypischen Einzelheiten. Das beginnt bei der Länge und endet längst nicht bei den Anschlussflanschen. Auch die Mittelrohre unterscheiden sich hinsichtlich der Ausführung, Materialauswahl und Verwindungssteife. Hier spielt die Qualität der Gelenkwelle eine entscheidende Rolle. Für zuverlässiges Arbeiten mit Gelenkwellen lohnt es sich, nicht nur die typischen Merkmale und den Preis zu betrachten. Vor allem die Materialauswahl und die Verarbeitungsqualität entscheiden maßgeblich über die Funktionalität und Lebensdauer der Gelenkwelle entsprechend ihres konkreten Einsatzes,

Erfahrene Hersteller von Gelenkwellen zeichnen sich nicht nur durch eine hohe Qualität der Bauteile selbst, sondern auch durch komfortable Hilfen in der Auswahl der Gelenkwellen aus. Eine hohe Kraftübertragungsrate und geringe Schwingungswerte sind hier hilfreiche Anhaltswerte. Natürlich sind entsprechend des vorgesehenen Einsatzes auch Länge, der Wellenschutz und weitere Variablen zu beachten.

Zubehör für Gelenkwellen

Für den professionellen Einsatz von Gelenkwellen gerade in solch strapazierten Einsatzbereichen wie der Landwirtschaft lohnt sich auch der Blick auf das passende Zubehör. Aufsteckgabeln, Doppelgabeln, Flanschgabeln, Kreuzgarnituren und Gelenkwellenschutz sind hier die meist nachgefragten Zubehörteile für Gelenkwellen. In der Gesamtheit lassen sich damit Gelenkwellen in einzelnen Teilen ergänzen oder reparieren. Auch beim Zubehör für Gelenkwellen ist es wichtig, passgenaue Verbindungen herzustellen, um die effektive Funktion der Wellen exakt zu gewährleisten.

Erfahrung macht den Unterschied

Sowohl in der Herstellung als auch in der Verwendung von Gelenkwellen macht die Erfahrung den Unterschied. Landmaschinen- und Baumaschinenführer wissen aus Erfahrung sehr genau, welche Gelenkwellen die richtigen für den jeweiligen Einsatz sind und können hier auf einen breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen. Insofern lohnt es sich besonders für Neulinge in diesem Bereich, von den Erfahrungen der alten Hasen zu lernen. Selbiges trifft auf die Auswahl der passenden Hersteller von Gelenkwellen zu. Auch wenn die Technik der Gelenkwelle an sich bewährt ist, gibt es doch von Hersteller zu Hersteller oftmals deutliche Unterschiede in der Qualität. Diese sind sowohl material- als auch bauartbedingt, haben ihre Ursache aber oftmals auch in den unterschiedlichen Erfahrungswerten bei der Herstellung von Gelenkwellen. Vergleichen lohnt da durchaus.


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