Getreideernte in NRW um 3,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor

27. August 2014 | 8:52 JT ErnteGetreideNachrichtenNordrhein-WestfalenStatistik

Foto ©: JTG Agrar Service

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Im Jahr 2014 wurden in Nordrhein-Westfalen 4,53 Millionen Tonnen Getreide (ohne Körnermais) geerntet. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war die Erntemenge damit um 3,1 Prozent höher als im Vorjahr.

Bei der in Nordrhein-Westfalen nach wie vor anbaustärksten Brotgetreideart, dem Winterweizen, lag der Hektarertrag 2014 mit 9,20 Tonnen je Hektar um 0,5 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gegenüber 2013 wurde die Anbaufläche um 1,8 Prozent erhöht, sodass die gedroschene Erntemenge insgesamt um 2,3 Prozent auf 2,59 Millionen Tonnen gesteigert werden konnte.

Auch der Anbau von Wintergerste wurde ausgeweitet (+1,6 Prozent), sodass bei dieser Getreideart bei einem um 2,3 Prozent höheren Flächenertrag von 7,89 Tonnen je Hektar eine Gesamterntemenge von 1,10 Millionen Tonnen (+4,0 Prozent) erzielt werden konnte. Die um 7,3 Prozent ausgedehnte Anbaufläche von Triticale und der um 10,2 Prozent gestiegene Hektarertrag (auf 8,04 t/ha) führten hier zu einer Gesamterntemenge von 584 189 Tonnen (+18,3 Prozent). Bei Roggen und Wintermenggetreide fiel die Erntemenge trotz eines um 3,5 Prozent höheren Hektarertrages (7,39 t/ha) – bedingt durch die Reduzierung der Anbauflächen (−16,3 Prozent) – mit 134 687 Tonnen um 13,3 Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Für Hafer ergab sich mit 41 689 Tonnen eine um 17,2 Prozent niedrigere Erntemenge; die Flächenreduzierung um 12,8 Prozent und ein um 5,1 Prozent niedrigerer Hektarertrag (5,75 t/ha) waren ausschlaggebend für dieses Ergebnis.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass aufgrund der ungünstigen Witterungsverhältnisse bei den noch zu erntenden Getreidebeständen mit Mengen- und Qualitätsverlusten zu rechnen ist.

Ergebnisse Regierungsbezirke als PDF

Quelle: Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), 26.08.2014


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