Großballen unfallfrei transportieren und lagern

5. August 2014 | 8:29 JT ErnteNachrichtenOrganisationen/VerbändeStroh

Foto: JTG Agrar Service

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Mehr Sicherheit bei der Ernte – Großballen unfallfrei transportieren und lagern

Herab fallende Großballen verursachen immer wieder schwere Unfälle beim
Transport, bei der Lagerung oder später bei der Entnahme. Hier einige Tipps,
damit Landwirte und ihre Helfer unfallfrei durch die Erntesaison kommen.

Besonders wichtig ist es, gerade in der arbeitsintensiven Erntezeit kühlen Kopf zu
bewahren und die Arbeit gut zu planen. Für den Transport von Großballen muss die
schwere Ladung auf jeden Fall ausreichend mit Gurten oder Zurrbändern gesichert
sein. Auf ausreichende Sichtverhältnisse ist zu achten. Damit auch bei der Einlagerung
beziehungsweise bei der Entnahme nichts passiert, dürfen nur Maschinen eingesetzt
werden, die Schutzvorrichtungen gegen herab fallende Lasten haben, wie
zum Beispiel Kabinenschlepper.

Wer seine Ballen richtig stapelt, beugt schon hier Unfällen durch abstürzende Ballen
vor. Daher gilt: Legen Sie Ihre Stapel nur auf einem festen und ebenen Untergrund
an und stapeln Sie immer nur im Verbund. Die empfohlene maximale Stapelhöhe für
Rundballen im Freien beträgt drei Lagen und ist abhängig von der eingesetzten Stapel-
und Entnahmetechnik.

Großballenlager sind keine Spielplätze! Es besteht immer Einsturzgefahr, weil die
großen Ballen sich im Laufe der Zeit unbemerkt verformen und abrutschen können.
Achten Sie darauf, dass Unbefugte – vor allem Kinder – die Großballenlager nicht
betreten können.

Quelle: Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), 01.08.2014


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