Gründüngung

23. Oktober 2013 | 20:54 JT AckerbauAusbildungBetrieb SurmannDüngen

Foto: JTG Agrar Service

Nach der diesjährigen Weizenernte hatten wir Senf als Zwischenfrucht auf ca. 35 ha gesät. Als Zwischenfrucht wird eine Feldfrucht, die zwischen zwei Feldfrüchten wie z. B. Weizen und Mais angebaut wird, bezeichnet.
Durch den Zwischenfruchtbau wird die Fruchtfolge erweitert, die sog. Gründüngung ist

  • eine natürliche Bodenverbesserung
  • Verbesserung des Bodenschutzes
  • Wasserschutz durch biologische Konservierung von Nährstoffen
  • biologische Nematodenbekämpfung

Nematoden sind Fadenwürmer die durch ihr Eindringen in die Wurzelsysteme den Pflanzenstoffwechsel stark beeinträchtigen. Gegen einen Nematodenbefall kann neben verschiedene chemische Substanzen (Nematizide) auch eine Bepflanzung der befallenen Ackerflächen mit Ölrettich, Tagetes und auch Senf helfen.

Diese Flächen mit den Senfpflanzen habe ich in den letzten Tagen umgepflügt. Zum Einsatz kam ein John Deere 6210r mit einem 5 Schar Pflug Vari-Master 152 von Kuhn.
So habe ich den Ackerboden vor Einsetzen des winterlichen Wetters zur Vorbereitung der Aussaat im Frühjahr umbrochen, die sog. Winterfurche. Im nächsten Frühjahr wird auf den Flächen wieder Mais gelegt.


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