Gülle oder Flüssigmist oder auch Jauche

26. November 2012 | 23:24 JT AusbildungBetrieb Weimann

Heute haben wir neben den Standardtätigkeiten wie Melken, Futter machen (2 mal weil ich morgen Berufsschule habe), Kälber versorgen und einstreuen, Gülle umgepumpt und aufgerührt was einen großen Teil des Nachmittags in Anspruch genommen hat. Wir haben erst zähflüssige Gülle abgepumpt und dann flüssige Gülle zurückgepumpt und aufgerührt.

Gülle ist ein natürlich anfallender Dünger, er wird auch als Jauche oder Flüssigmist bezeichnet. Hauptbestandteile sind Urin und Kot von landwirtschaftlichen Nutztieren, wie Rinder und Schweine. Durch Stroh oder sonstigem Einstreu entsteht Dickgülle, Dünngülle entsteht durch Zugabe von Wasser. Die Gülle enthält in gebundener Form einen hohen Anteil an Stickstoff, Phosphor, Kalium und anderen Nährstoffen.

5 Antworten zu “Gülle oder Flüssigmist oder auch Jauche”

  • JT sagt:

    Erster Satz:
    Als Jauche, im mittelbairischen Sprachraum auch Ådl und im deutschschweizerischen Sprachraum Gülle resp. Bschütti, bezeichnet man eine Sammlung flüssiger Exkremente (Urin und evtl. aufgeschwemmter Kot) von Tieren und Menschen in entsprechenden Auffangbecken (Jauchegruben).

  • barbara2 sagt:

    aus deinem oben verlinkten wikipedia artikel:
    „nterschied Jauche – Gülle

    Wo unter Jauche ausschließlich Pflanzenjauche verstanden wird, bezeichnet (nur) Gülle ein Gemisch tierischer Exkremente (Kot und Urin) sowie Wasser und mitunter auch Einstreu wie Stroh. Sie kommt in der Regel durch die sogenannte Schwemmentmistung zustande.

    Gülle und Jauche unterscheiden sich in diesem Sinne deutlich in ihrem Nährstoffgehalt. Die Jauche ist konzentrierter, somit reicher an Kalium und Stickstoff. Gülle hat einen höheren Trockensubstanzanteil, da auch Kot und oft auch Stroh (Einstreu) oder ähnliche Materialien enthalten sind. Die Nährstoffe werden durch Gärprozesse zum Teil mineralisiert, das heisst in anorganische Formen überführt (Ammonium, Nitrat, Phosphat) und sind damit sofort für die Pflanzen verfügbar. In der heutigen Landwirtschaft überwiegt deshalb die Gülle als wirtschaftseigener Dünger, zumal sie einer vereinfachten Stalltechnik entstammt.“

    jetzt kommst du 😉

  • JT sagt:

    Sorry, aber schau doch mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Jauche

    Einen Teil der zähflüssige Gülle wurde in einen anderen Güllekeller umgepumpt. Anschl. wurde der so etwas geleerte Küllekeller mit flüssiger Gülle aufgefüllt und aufgerührt.

  • barbara2 sagt:

    da gibts doch glatt wieder eine korrektur von mir: jauche ist nur der flüssige teil der ausscheidungen ohne kot, fällt heutzutage bei den üblichen stallsystemen eigentlich nicht mehr rein an.

    was mich aber interessieren würde: zähflüssige gülle wohin gepumpt und von wo kam die fliessfähige gülle und warum wurde die, wenn sie schon fliessfähig war, noch mal aufgerührt?

  • Jakow Gehrke sagt:

    Vielen Dank für die Info


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