Kalk: Gut für Boden und Tier

1. September 2012 | 17:26 JT AckerbauAusbildungBetrieb WeimannBodenDüngenVideo

Gestern wurde auf einen Teil (11 ha) der Flächen, wo ich am Donnerstag die Tiefenlockerung durchgeführt habe, Kalk gestreut (ca. 2,5 t pro ha Kohlensaurer Kalk 85 erdfeucht Typ MF). Anschließend habe ich den Kalk auf eine Tiefe von ca. 12 cm eingegrubbert.

Grubber: Wird zur Lockerung und Krümelung des Bodens sowie zur Unkrautbekämpfung und Einarbeitung von  Materialien (Kalk, Mist, Gülle etc.) in den Boden eingesetzt.
Wir nutzen einen Grubber der Fa. Lemken.

Kalk hat eine physikalische und eine chemische Wirkung auf den Boden. Der Humus wird vom Kalk schnell zersetzt, so das Stickstoff erst in Ammoniak und anschließend in salpetersaure Salze umgewandelt wird. Der Kalk schließt die mineralischen Stoffe im Ackerboden auf, was den Pflanzen sehr gut tut.  Der Boden wird vom Kalk entsäuert und erwärmt. Giftiges Eisen wird umgewandelt und fester, schwerer Boden wird aufgelockert. Der hohe Kalkgehalt in den Pflanzen nutzt anschließend dem Vieh, welches den im Futter enthaltenen Kalk fürs Wachstum benötigt.

Die Landwirtschaftskammer NRW stellt zu diesem Thema eine Kurzdokumentation bereit.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Vor dem Absenden bitte das Ergebnis aus der Buchstaben- und Zahlenkombination in das Textfeld eintragen. * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

*