Kino-Tipp: Bauer unser

23. März 2017 | 9:48 JT FilmVerbraucher

Filmplakat „Bauer unser“
© MFA+ FilmDistribution

Bauer unser zeigt gleichermaßen ungeschönt wie unaufgeregt, wie es auf Bauernhöfen zugeht. Regisseur Robert Schabus bleibt in seiner Doku vordergründig unparteiisch. Doch so vielfältig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So kann und wird es nicht weitergehen. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage.

Bauer unser ist ein sehenswerter und spannender Film, in dem deutlich wird, wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren. Weit entfernt von rosigen Bildern einer ländlichen Idylle gibt es dennoch Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Gemüsebauer und Rinderzüchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhält. Oder wenn die Bio-Schafzüchterin Maria Vogt eigenhändig Schafe melkt und frohlockt: „Hey, es geht ja auch ganz anders!“

Bauer unser ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu genießen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

  • „Robert Schabus weckt die Sinne.“ – DER SPIEGEL
  • „Dieser Film öffnet die Augen!“ – CossMoss
  • Titel: Bauer unser
  • Regie: Robert Schabus
  • Mit: José Bové, Fritz Grojer, Benedikt Haerlin, Phil Hogan, Simon Vetter, Maria Vogt
  • Land: Österreich / Belgien / Frankreich
  • Jahr: 2016
  • Genre: Dokumentation
  • Laufzeit: 92 Min.
  • Sprachfassung: DtF
  • Format: DCP, Blu-ray
  • Kinostart: 23.03.2017
  • FSK: o.A.

Trailer, © MFA+ FilmDistribution:

Quelle: MFA+ FilmDistribution


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