Königsgemüse bleibt gefragt

5. April 2015 | 15:45 JT GemüseNachrichtenNahrungsmittelVerbraucher

Foto ©: JTG Agrar Service

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Das königliche Gemüse, wie Spargel auch genannt wird, enthält neben den Vitaminen C, E und Beta-Carotin auch viele Mineralstoffe. In den vergangenen fünf Jahren aßen die Deutschen durchschnittlich 1,5 Kilogramm Spargel pro Kopf und Jahr.  Im Vergleich dazu lag zum Beispiel der Pro-Kopf-Verbrauch von Rosenkohl nur bei 300 Gramm.

Im Jahr 2014 wurden rund 21.669 Tonnen Spargel nach Deutschland eingeführt (2013: 24.260 Tonnen). Nicht nur aus EU-Ländern wie Griechenland und Spanien sondern auch aus Drittländern wurde Spargel importiert. Den größten Anteil daran hatte Peru mit 92,9 Prozent. 2013 waren es 88 Prozent.

Frischetest und Lagerung

Die Frische einer Spargelstange lässt sich schnell erkennen. Frische Stangen von weißem oder violettem Spargel quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Beim Kauf sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Kopf der Stange fest geschlossen ist und der Spargel einen frischen Geruch hat.

Zu Hause hält sich Spargel am längsten, wenn er in ein feuchtes Küchentuch gewickelt im Kühlschrank lagert. Jedoch nimmt das empfindliche Sprossengemüse leicht Gerüche an, daher sollte darauf geachtet werden, dass sich keine geruchsintensiven Lebensmittel im Kühlschrank befinden.

Preislage

In der Kalenderwoche (KW) 13 gab es auf den Großmärkten deutschen weißen Spargel zu einem Kilopreis von 16,42 Euro. Im Jahr 2014 lag der Preis zur gleichen Zeit infolge besserer Verfügbarkeit bei 10,57 Euro. Die Importware aus Peru kostete in KW 13 6,64 Euro je Kilogramm (2014: 4,98 €/kg).

Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), 02.04.2015


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