Landwirte reden Klartext

4. Juli 2018 | 12:58 JT ÖffentlichkeitsarbeitVerbraucherZukunft

Foto ©: Josera

Kaum Planungssicherheit, wenig gesellschaftliche Anerkennung, dafür immer neue Vorschriften und regelmäßige Anfeindungen von Tier- und Umweltschützern: Landwirte in Deutschland müssen sich einiges gefallen lassen. Auf einer neuen Online-Plattform hält die Branche jetzt dagegen und redet Klartext.

Mit „Denkanstoß Agrar“ startet eine neue Initiative für das Image der Landwirtschaft

Auf der Website  www.denkanstoss-agrar.de wehren sich Landwirte gegen die schwindende Wertschätzung für ihren Berufsstand und immer neue Vorwürfe von  Medien und Aktivisten. Ob Ackerbauern, Viehhalter oder Biogas-Erzeuger – sie alle haben keine Lust auf die Rolle des Sündenbocks. „Ich habe es satt“, erklärt ein Landwirt aus Schwäbisch Hall auf der neuen Online-Plattform. Dort äußert er gemeinsam mit Berufskollegen seinen Unmut und zeigt deutlich auf, was ihn stört. Zum Beispiel die fortschreitende Entfremdung der Gesellschaft von der Landwirtschaft, die zunehmend zu einer verzerrten Wahrnehmung der Landarbeit führt. „Es ist an der Zeit, dass unsere Arbeit wieder positiv wahrgenommen wird“, fordert er. Schließlich steht die begrenzte Zustimmung im Widerspruch zum Anspruch der Verbraucher, jederzeit auf hochwertige und preiswerte Lebensmittel zuzugreifen.

Die Arbeit auf dem Land authentisch präsentieren

Foto ©: Josera

Um ihr Ziel zu erreichen, setzen die Landwirte vor allem auf Transparenz und eine realistische Darstellung ihrer täglichen Arbeit. Schützenhilfe bekommt die Branche dabei von Josera. Der Hersteller von landwirtschaftlicher Tierernährung verschafft ihnen mit seiner Plattform www.denkanstoss-agrar.de ein Forum samt der nötigen Reichweite für ihre Argumente. „Wir stehen an der Seite der Landwirte und wollen sie mit unserer Initiative dabei unterstützen, ihr öffentliches Ansehen zu verbessern“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Eller das Josera-Engagement. Er betont, dass „Denkanstoß Agrar“ keine verklärte Bauern-Idylle, sondern ein authentisches Bild von den Aufgaben, den Bedingungen und den Herausforderungen der Landarbeit zeigt.  Denn: „Wer weiß, wie der Alltag auf den Höfen aussieht, kann auch scheinbare Skandal-Meldungen in den Medien richtig einordnen“, betont Jürgen Eller. Deshalb werden fortlaufend neue Betriebe vorgestellt. „An unserer Initiative darf jeder Landwirt teilnehmen, der Klartext reden will“, so der Geschäftsführer. In diesem Sinne empfiehlt auch der Ackerbauer aus Schwäbisch Hall seinen Berufskollegen, dabei zu sein: „Denkanstoß Agrar ist genau der richtige Ansatz, die eigene Öffentlichkeitsarbeit der Landwirte zu unterstützen.“

Quelle: Josera GmbH & Co. KG


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