Landwirtschaft entlastet Verbraucher

20. Februar 2013 | 13:45 JT Nachrichten

Grafik: DBV / Quelle: BMELV

Die Landwirtschaft hat sich in den vergangenen 50 Jahren rascher verändert als in den Jahrhunderten zuvor. Die Anpassungsleistung war enorm. Nutznießer dieser Dynamik sind letztlich die Verbraucher. Sie genießen nicht nur ein reichhaltiges Angebot qualitativ hochwertiger Agrarprodukte, sondern sie bezahlen dafür – relativ gesehen – auch immer weniger.

Jahr für Jahr wird weniger Arbeitszeit aufgewendet, um satt zu werden. Für 1 kg Deutsche Markenbutter musste beispielsweise 1970 noch 88 Minuten gearbeitet werden, 40 Jahre später waren es nur noch 16 Minuten. Für 1 kg Schweinekotelett war 1970 der Aufwand von 96,2 Minuten erforderlich und im Jahr 2010 waren es nur noch 22 Minuten.

Der Durchschnittshaushalt gibt heute nur noch 11 % des Einkommens für Ernährung aus – 1950 war es noch mehr als die Hälfte. Der Grund dafür liegt in den Einkommenssteigerungen und in dem unterdurchschnittlichen Anstieg der Nahrungsmittelpreise. Der höhere Lebensstandard kommt besonders in zunehmenden Ausgaben für Wohnen, Verkehr, Freizeitaktivitäten und Gesundheitspflege zum Ausdruck.

Quelle: Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV), 20.02.2013

2 Antworten zu “Landwirtschaft entlastet Verbraucher”

  • Sven sagt:

    da hat barbara2 wohl recht, ändert aber nichts an den aussagen im artikel!

  • barbara2 sagt:

    es gibt da mehrere haken. die erzeugerpreise sind oft z.b. bei milch nicht kostendeckend, sprich die meisten landwirte könnten ohne die agrarsubventionen nicht mehr existieren. um so billig produzieren zu können, werden methoden angewendet, über die sich verbraucher, so sie ihnen zur kenntnis kommen, empören. verbraucher verlieren ein gefühl dafür, welche arbeit eigentlich hinter der erzeugung eines produktes steht.


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