Mit dem Traktor in die Umweltzone?

23. März 2014 | 11:56 JT MaschinenNachrichtenRecht

Ausnahmen für bestimmte Fahrzeugtypen – darunter auch Schlepper und Arbeitsmaschinen

Foto: JTG Agrar Service

Foto: JTG Agrar Service

In vielen deutschen Großstädten dürfen PKW und LKW die Straßen nur befahren, wenn sie eine entsprechende, farbige Umweltplakette (auch Feinstaubplakette genannt) vorweisen können. Seit dem 1. März 2007 können in Deutschland in Städten und Kommunen Fahrverbote in Umweltzonen erlassen werden.

Fahrzeuge ohne eine Umweltplakette dürften die Umweltzone nicht durchfahren, sonst drohten ein Bußgeld von 40 € und ein Punkt in Flensburg (80 € mit Inkrafttreten des neuen Bußgeld- und Punktesystems ab 1. Mai 2014), auch wenn das Fahrzeug dies auf Grund seiner Emissionswerte dürfte.

Jedoch besteht für bestimmte Fahrzeugtypen, darunter auch Schlepper und Arbeitsmaschinen, Ausnahmen. So sind unter anderem folgende Kraftfahrzeuge von Verkehrsverboten nach § 40 Abs. 1 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) auch dann ausgenommen, wenn sie nicht gemäß § 2 Abs. 1 mit einer Plakette gekennzeichnet sind:

  • mobile Maschinen und Geräte
  • Arbeitsmaschinen
  • land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen
  • zwei- und dreirädrige Kraftfahrzeuge

Fahrzeuge der speziellen Art, wie Quads und Trikes, fallen in der Regel nicht unter die Plakettenpflicht. Es ist wesentlich, als was das Fahrzeug zugelassen wurde. Die Zuordnung erfolge zumeist als Motorrad und von daher nicht als Fahrzeug, das der Plakettenpflicht unterliegen könnte. Die Quads und Trikes, die aber eine PKW-Zulassung haben, unterliegen  der Plakettenverordnung.

Quelle:  Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V. (RLV), 19.03.2014


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