Mulchsaat

7. November 2012 | 19:11 JT AckerbauAusbildungBerufsschule

Die Mulchsaat ist ein pflugloses Saatverfahren. Pflanzenreste einer Zwischenfrucht o. das Stroh der Vorfrucht bedecken nach der Neuaussaat die Bodenoberfläche und schützen das Saatgut vor Erosion und Verschlämmung.
Die Bodenbearbeitung sollte in einer Tiefe von 5 bis 25 cm stattfinden, also nichtwendend.
Je nach beschaffenheit des Bodens sollte erst tief- bis flachgründig aufgelockert werden. Vor bzw. bei der Aussaat kann noch eine flache sog. Saatbettbereitung in Saattiefe stattfinden.
Ca. 30 bis 70 % der Bodenoberfläche sollten mit Pflanzenrückständen wie Stroh bedeckt sein, sie werden oberflächlich eingearbeitet bzw. verbleiben als Mulchmaterial an der Oberfläche. Auch bei einer tieferen Bodenlockerung sollte ein Großteil der Pflanzenreste oberflächennah verbleiben.

Damit der Bodenaufbau weitgehend intakt bleibt werden zur Bodenlockerung folgende Geräte eingesetzt:

  • Grubber
  • Scheibeneggen
  • zapfwellenbetriebene Geräte


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Vor dem Absenden bitte das Ergebnis aus der Buchstaben- und Zahlenkombination in das Textfeld eintragen. * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

*