Osterfeuer vorher umschichten

26. März 2013 | 8:53 JT FunTiereUmwelt

Foto ©: JTG Agrar Service

Auch in diesem Jahr werden wieder zahlreiche Osterfeuer entfacht. Oftmals wird das Holz hierfür schon im Herbst zusammengetragen. Solche Holzhaufen bieten zahlreichen Tierarten, wie Vögeln und Kleinsäugern, eine willkommene Deckung, Behausung und Nistmöglichkeit. Einige Vogelarten ziehen hier ihre Jungen groß, die nachtaktiven Igel verbringen dort ihre Tagruhe oder befinden sich noch in ihrem Winterschlaf. Alle diese Tiere werden durch das Abbrennen des Osterfeuers gefährdet.

Um die Gefahr für Tiere zu vermeiden, sollte das Brenngut entweder erst vor dem Anzünden gesammeln oder Osterfeuerhaufen sollten vollständig umgeschichtet werden. So können die Tiere rechtzeitig fliehen. Auf diese Art und Weise werden Vögel und Kleinsäuger geschützt.

Es dürfen ausschließlich pflanzliche Rückstände verbrannt werden. Osterfeuer dürfen nicht zur Abfallbeseitigung missbraucht werden. Haus- und Sperrmüll hat aus Gründen des Immissionsschutzes in einem Osterfeuer nichts zu suchen. Dabei handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit Geldbuße geahndet werden kann.

Quelle: Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, 21.03.2013


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