Runder Tisch mit Jugendverbänden aus dem ländlichen Raum

6. November 2014 | 9:25 JT Ländlicher RaumNachrichtenOrganisationen/VerbändePolitikZukunft

Bundesminister Christian Schmidt (M.) mit Vertretern von Jugendverbänden aus dem ländlichen Raum. Foto: BMEL

Bundesminister Christian Schmidt (M.) mit Vertretern von Jugendverbänden aus dem ländlichen Raum.
Foto: BMEL

Schmidt: „Die nachwachsende Generation muss möglichst früh in die Entwicklungsprozesse auf dem Land eingebunden werden“

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich am Montag in Berlin mit Vertretern von Jugendverbänden aus ländlichen Räumen getroffen, um mit ihnen über die Zukunftschancen und Perspektiven Jugendlicher und junger Erwachsener auf dem Land zu diskutieren. Schmidt sagte nach dem Gespräch: „Wir brauchen junge Menschen, die mitreden und Verantwortung übernehmen. Das gilt vor allem in ländlichen Regionen, die vom demografischen Wandel besonders betroffen sind.“

Schmidt betonte, er stünde an der Seite der Jugendverbände, wenn es um eine lebenswerte Zukunft auf dem Land geht: „Meine Politik für ländliche Räume orientiert sich an jungen Menschen, die fortschrittlich denken und Betriebe nachhaltig und zukunftsfähig bewirtschaften möchten. Ich weiß, dass die Jugendverbände dabei meine Verbündeten sind.“ Deshalb plane Schmidt, auch die Jugendverbände im kommenden Jahr in den Dialogprozess im Rahmen des Bundesprogramms ländliche Entwicklung einzubinden. „Ich möchte einen stärkeren Akzent auf die Entwicklung ländlicher Regionen legen. Hierbei setze ich auch auf die Meinung der nachwachsenden Generation: Die Jugendverbände bekommen eine Stimme, die gehört wird“, so Schmidt.

Diskutiert wurden von den Teilnehmern aktuelle agrarpolitische Themen. „Wir müssen bei der Weiterentwicklung der Agrarpolitik die Interessen derer berücksichtigen, die künftig die Wertschöpfung im ländlichen Raum maßgeblich erbringen werden und daher mitgestalten wollen“, so Bundesminister Schmidt.

Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), 03.11.2014

2 Antworten zu “Runder Tisch mit Jugendverbänden aus dem ländlichen Raum”

  • JT sagt:

    Und noch weitere Informationen:

    220.000 Jugendliche und junge Erwachsene sind in diesen Jugendorganisationen aus den ländlichen Räumen organisiert.
    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt diese Verbände jährlich mit rund 500.000 € bei ihrer Verbandsarbeit.

    Die Jugendverbände setzen sich für bessere Chancen und Perspektiven der nachkommenden Generation ein und gestalten mit ihrer Verbandsarbeit die
    bunte Vielfalt des Lebens auf dem Land aktiv mit. Ihr Engagement trägt maßgeblich dazu bei, dass auch Jugendliche und junge Erwachsene so früh
    wie möglich in die Entwicklungsprozesse auf dem Land eingebunden sind.

  • JT sagt:

    Auf Nachfrage an die BMEL Pressestelle habe ich nun auch die Teilnehmenden Jugendverbände erhalten, vielen Dank an die Pressestelle:

    An dem Runden Tisch haben teilgenommen:

    • Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB)
    • Bund der Deutschen Landjugend (BDL)
    • Evangelische Jugend in ländlichen Räumen (ejl)
    • Arbeitsgemeinschaft deutscher Junggärtner (AdJ)

    Die Verbände waren jeweils durch Ihre Vorsitzenden bzw. Mitglieder des Vorstands oder Agrarreferenten vertreten.


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