Rutschgefahr

20. August 2013 | 10:34 JT AckerbauAusbildungBetrieb SurmannMaschinen

Nach der Feldarbeit, ernten, Gülle ausbringen und grubbern, fallen zwangsläufig Erdreste aus dem Reifenprofil auf den Asphalt öffentlicher Straßen, was für andere Verkehrsteilnehmer nicht ungefährlich sein kann. Feuchte Erdklumpen und zusätzlicher Regen können die Fahrbahn in eine unberechenbare Rutschbahn verwandeln, auf der die Reifen keinerlei Haftung mehr haben. Besonders Motorrad- und Motorrollerfahrer mit ihrem hohen Verletzungsrisiko kann dies zum Verhängnis werden.
Jeder Straßenbenutzer muss laut Gesetz selber verursachte Verkehrshindernisse auch wieder beseitigen, wozu auch grobe Verschmutzungen mit Erde und der Kot der eigenen Tiere zählen. Falls es zu einem Verkehrsunfall aufgrund dieser Verschmutzungen kommt, haftet nämlich der Verursacher und muss Schadenersatz leisten. Es kann sogar zu einem Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung bzw. im schlimmsten Fall wegen fahrlässiger Tötung kommen.

Wenn also die Straße mit Erde oder Kot verunreinigt ist, muss der Verursacher entweder diese Verschmutzungen sofort entfernen oder die Stelle zunächst mit einem Warndreieck kennzeichnen und die Verschmutzung später beseitigen. Je nach Geschwindigkeitszone muss das Warndreieck 70 m (bei Zone 70 km/h) oder gar 100 m (bei Zone 100 km/h) aufgestellt werden. Bundesstraßen müssen jedoch stets sofort gesäubert werden!

 

 

 

Um die verkehrssicherheit wieder herzustellen, haben wir die verschmutzten Straßen mit einem an der Heckhydraulik angbrachten Kehrwalze mit Schmutzfang gereinigt.


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