Tierverhalten beobachten, Rückschlüsse ziehen und Maßnahmen ableiten – Teil 1: Rahmenbedingungen für die Beobachtungsdokumentation

18. März 2013 | 20:18 JT AusbildungBerufsschuleBetrieb WeimannMilchviehProjektTierproduktion

Für die Berufsschule, Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Berufskolleg in Münster, habe ich für das Fach Tierbroduktion unsere Red Holstein Milchkühe beobachtet.

Teil 1: Rahmenbedingungen für die Beobachtungsdokumentation
Teil 2: Gruppenbeobachtung
Teil 3: Einzelbeobachtung und Fazit

Hier der erste Teil, die Teile 2 und 3 folgen in den nächsten Tagen.

Teil 1: Rahmenbedingungen für die Beobachtungsdokumentation

Kühe senden ständig Signale die der Landwirt bewusst beobachten sollte um das
Wohlbefinden, die Gesundheit und Produktion seiner Tiere zu erhalten und zu
verbessern.

Zitat eines unbekannten Landwirts: „Dass man etwas nicht weiß, kann vorkommen.
Aber das man etwas nicht sieht, ist dumm.“

Beobachtungsdokumentation einer Gruppe von 19 Red Holstein Milchkühen.

Die in Deutschland am weitesten verbreitete Rinderrasse Holstein ist die weltweit
bedeutendste Milchviehrasse, sie ist eine Hochleistungskuh mit der genetischen
Ausrichtung auf eine hohe Milchleistung. Mit mehr als 1,6 Millionen eingetragenen
Zuchttieren besitzt Deutschland gleichzeitig die weltweit größte Zuchtpopulation.

  • Gewicht ca. 600 bis 750 kg
  • Widerristhöhe ca. 1,45 m
  • jährliche Milchleistung ca. 8.000 kg, manchmal sogar 10.000-16.000 kg/Jahr
  • durchschnittlich 4,2 % Fett u. 3,4 % Eiweiß pro Liter Milch

Beobachtungszeitraum: 08./09./23. Februar 2013

Es wurde Versucht an den Beobachtungstagen immer die gleiche Zeit zur
Beobachtung zu nutzen um Vergleich- und Auswertbare Zahlen zu erhalten. Durch
betriebliche Erfordernisse war dies nicht immer möglich. Eigentlich sollte eine
Tierbeobachtung nicht während anderer Tätigkeiten erfolgen, dies war leider auch
nicht möglich.

Beobachtungszeiten:

  • Morgens gegen 08.00 Uhr, nach dem Melken
  • Mittags gegen 12.00 Uhr, nach dem Füttern
  • Nachmittags gegen 16.00 Uhr, vor dem Melken
  • Abends gegen 18.00 Uhr, nach dem Melken

 

 


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