TV-Tipp: Bauer aus Leidenschaft

26. März 2015 | 8:25 JT TV

  • Arnold Beuke Besitzer und Bewohner eines der letzten Heuerhäuser im Artland, Niedersachsen.  Foto ©: NDR/dmfilm/Frank Bergfeld

    Arnold Beuke Besitzer und Bewohner eines der letzten Heuerhäuser im Artland, Niedersachsen.
    Foto ©: NDR/dmfilm/Frank Bergfeld

    Titel: 100 Jahe Landleben – Bauer aus Leidenschaft

  • Datum: Samstag. 28.03.2015
  • Sendezeit: 12:45 Uhr – 13:30 Uhr
  • Sender: NDR
  • Art: Reportage
  • Autoren: Christoph Weinert, Silvia Gutmann

Das Landleben weckt besonders bei Menschen aus der Stadt starke Sehnsüchte nach einem erfüllteren Leben. Was ist das Faszinierende am Leben auf dem Land, obwohl sich Leben und Alltag auch dort sehr verändert haben? Die dreiteilige Filmreihe des NDR macht eine Zeitreise durch „100 Jahre Landleben“.

Bis 1900 war Landwirtschaft rein körperliche Arbeit. Erst in den vergangenen 100 Jahren hat sich das Bild durch die fortschreitende Technisierung enorm gewandelt. Damals ernährte ein einzelner Bauer etwa vier Menschen, heute bis zu 150.

Die Industrialisierung der Landwirtschaft hat auch ihren Preis: Jedes Jahr geben in Norddeutschland etwa 2.000 Bauern ihren Betrieb auf. Doch die Landwirte, die noch Höfe bewirtschaften, haben eines gemeinsam: Sie sind Bauern aus Leidenschaft. Wie hat sich das Leben und die Arbeit der Bauern verändert und wieweit haben sie sich der modernen Gesellschaft angepasst?

In diesem Teil der NDR Reihe „100 Jahre Landleben“ erzählen ein Landwirt, der seine Kühe von einem Roboter melken lässt, ein Müller, der noch wie vor einhundert Jahren seine Windmühle betreibt, und zwei Biobäuerinnen, die die Selbstversorgung ihrer Großeltern bewundern. Ein Landwirt aus einer LPG in der ehemaligen DDR berichtet von kollektiver Bewirtschaftung und Viehzuchtkombinat.

Johannes Feddersen, Landwirt an der dänischen Grenze, hat seit 60 Jahren seinen eigenen Hof im Koog. Damals betrieb er wie fast alle Bauern Ackerbau und Viehzucht. Heute managt er gemeinsam mit seinem Sohn einen Windpark und erntet statt Roggen und Weizen elektrischen Strom.

Die Erzählungen der Protagonisten sind eingebunden in historische Schwarz-Weiß-Filme von Ackerbau und Feldarbeit, von Bodenbearbeitung mit Pferdegespann und Dampfpflügen, von der Saat von Hand und dem Mähen mit der Sense.

Faszinierende Luftaufnahmen verbindet der Film mit den Geschichten der Protagonisten und fügt sie zu einem einzigartigen Bild des Landlebens von gestern und heute zusammen.


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