VW wirft Bauernfamilien Klimasünden vor – E-Mail an die Verantwortlichen

17. April 2015 | 9:26 JT Organisationen/Verbände

Grafik ©: JTG Agrar Service

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Da ja, wie schon in vielen Publikationen berichtet, der Volkswagen-Konzern auf www.autostadt.de zu „gesunder, ethisch und sozial verantwortungsbewusster“ Ernährung aufruft und der Landwirtschaft vorwirft sie verbrauche enorme Mengen an Rohstoffen, Energie und Fläche und sei der zweitgrößter Verursacher von Treibhausgasemissionen, hat das Team von Meine Bauernfamilie eine E-Mail-Aktion vorbereitet.

Ausgerechnet die Marke Volkswagen als Vertreter der Automobilindustrie wirft den Bauernfamilien vor, dass sie keine Rücksicht auf Klima und Umwelt nehmen und nutzen pseudogesundes Essen zur eigenen Image-Pflege!

Auf der Seite https://meine-bauernfamilie.de wird folgende Frage gestellt: „Auf welchen irrgeleiteten Werbe-Zug ist der Volkswagen-Konzern zugunsten der eigenen Image-Pflege da aufgesprungen? Ausgerechnet VW als Vertreter der Automobilindustrie wirft Landwirten vor, keine Rücksicht auf Klima und Umwelt zu nehmen. Das möchten wir erklärt haben!“

Dieser Frage kann sich jeder anschließen, einfach Name und E-Mail-Adresse eintragen und schon geht die Mail raus, mal sehen was für Antworten jeder einzelnen bekommt.

Macht mit, den jede Nachfrage zählt! –> https://meine-bauernfamilie.de

3 Antworten zu “VW wirft Bauernfamilien Klimasünden vor – E-Mail an die Verantwortlichen”

  • JT sagt:

    Eine Operations Managerin des Gästeservice der Autostadt hat Geantwortet:

    —Beginn Zitat—

    Sehr geehrter Herr Gock,

    vielen Dank, dass Sie mit uns Kontakt aufgenommen haben.

    Für die Gastronomie der Autostadt ist Transparenz eine der wichtigsten Kriterien. Im Jahr 2003 haben wir damit begonnen, die Restaurants auf ökologisch produzierte, saisonale Erzeugnisse aus der Region umzustellen. Die Autostadt Restaurants werden von dem Unternehmen Mövenpick betrieben. Mövenpick ist seit der Eröffnung im Jahr 2000 Kooperationspartner der Autostadt – gemeinsam wurde die gastronomische Ausrichtung konzipiert und stetig weiterentwickelt.

    Seit Herbst 2014 steht die Gastronomie unter dem Motto GUT ESSEN: Zentral ist dabei der Dreiklang „vital – vegetarisch – vegan“, nach dem die Gäste in allen Restaurants zwischen vitalen Gerichten mit Fisch und Fleisch, vegetarischen oder veganen Speisen mit ausschließlich pflanzlichen Zutaten wählen können.

    Im Mittelpunkt stand bei der Weiterentwicklung des gastronomischen Konzepts auch die Frage, wie sich gutes Essen einerseits auf den menschlichen Körper und andererseits auf die Umwelt auswirkt. Diese Fragen beschäftigen uns nicht nur im Ernährungsbereich; viel mehr sehen wir das Thema Nachhaltigkeit als ganzheitliches Thema, das in der gesamten Autostadt durch unterschiedliche Formate, wie Ausstellungen, Führungen oder Workshops für unsere Gäste erlebbar gemacht wird.

    Einmal im Jahr laden die Autostadt Restaurants ihre Gäste zu einem kulinarischen Genussabend ein, der seit 2014 den Namen GUT ESSEN trägt. Hier können die Besucher die Produzenten und Lieferanten kennenlernen und mit ihnen in den Dialog treten.

    Auch dazu möchten wir Sie herzlich einladen und verbleiben
    mit freundlichen Grüßen

    —Ende Zitat—

    Na ja, wenigsten haben sie geantwortet, aber inhaltlich hilft das natürlich nicht!

  • barbara2 sagt:

    bei Schweinen wird ja kaum Methan (Klimagas) produziert. Bei Rindern ist der Ausstoss von Methan normal. Die Menge hängt aber sehr von der Fütterung ab.
    Und die Bindung von CO2 (Klimagas), die durch Weideland, Mais und andere Futtermittel im Anbau entstehen, hat wohl auch noch keiner gegen gerechnet

  • Tino Cogin sagt:

    Wäre interessant zu erfahren, wie viele Kühe/Schweine es braucht, um die selbe Klimaschädigung wie ein Golf 2.0 TDI, ein A6 3.0 TDI oder ein Skoda Octavia 2.0 TDI auszustossen. Die Tierhaltungszahlen sind bekannt,die Zulassungszahlen auch. Dann erst läßt sich ein Fazit ziehen, ob der Konzern recht hat, oder ob sie wirklich im Glashaus mit Steinen werfen.


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