Wasserqualität in Deutschland besser als Ruf

9. März 2017 | 10:35 JT InfografikWasser

Der Nitratbericht 2016 zeigt, dass es in Deutschland keinen generellen Trend einer Verschlechterung der Gewässerqualität gibt.

Vielmehr zeigt der Bericht, dass rund 82 Prozent der Grundwassermessstellen im Messnetz der europäischen Umweltagentur den Nitrat-Schwellenwert von 50 mg/l einhalten. Gleichzeitig nahmen an einem Drittel der Messstellen des Nitratbelastungsmessnetzes die Nitratkonzentrationen im Grundwasser ab, während die Anzahl an Messstellen mit zunehmenden Trends deutlich geringer ausfällt.

Der Nitratbericht 2016 enthält erstmals Daten aus dem neu aufgestellten repräsentativen Messnetz. Im neuen Nitratbelastungsmessnetz werden im Gegensatz zum alten Belastungsmessnetz nicht mehr an rund 50 Prozent der Messstellen die Schwellenwerte überschritten, sondern nur noch an gut einem Viertel. Dies trägt dazu bei, die Diskussion um die Gewässerqualität zu versachlichen und den Gewässerzustand nicht schlechter darzustellen als er ist.

Die Ergebnisse zeigen die Anstrengungen der Landwirte, sparsam und effizient mit den eingesetzten Düngemitteln umzugehen. In Regionen mit noch vorhandenen Überschreitungen der Nitratkonzentration setzt sich die Landwirtschaft dafür ein, gemeinsam mit der Wasserwirtschaft an Lösungen und Verbesserungen zu arbeiten.

Grafik ©: DBV

Quelle: Deutscher Bauernveband (DBV)

Eine Antwort zu “Wasserqualität in Deutschland besser als Ruf”

  • barbara2 sagt:

    Na ja, gemäss Wasserrrahmenrichtline der Eu hätten bis Ende 2015 alle Messstellen die Grenze von 50 mg/l Nitrat einhalten müssen. Es gab dazu einen ca 10 jährigen Vorlauf.


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