Wildtiere nicht gefährden!

2. Mai 2013 | 11:55 JT Nachrichten

Beim Mähen der Wiesen lauert Gefahr für das Jungwild

Sobald die Witterung es zulässt und es trocken und warm wird, werden die Landwirte wieder Gras silieren und mit dem Heumachen beginnen. Die Zeit der Grasernte überschneidet sich mit den Setz- und Brutzeiten vieler Wildtiere. Die Gefahr, dass der Landwirt beim Mähen junges Rehwild übersieht und verletzt, ist dabei groß, da die Tiere sich im hohen Gras schützen wollen.
 
Der Landwirt hat aber eine Reihe von Möglichkeiten, das Jungwild zu schützen. Am effektivsten ist es, die Wiese gemeinsam mit dem ortsansässigen Jäger vor dem Mähen abzulaufen und so sicherzustellen, dass sich keine Rehkitze mehr auf der Fläche befinden. Auch der Einsatz von Infrarot-Detektoren, die auf Wärme des Jungwildes mit einem Ton- oder Lichtsignal reagierten, ist sehr empfehlenswert. Da wo es möglich ist, solllten die Landwirte die Wiesen von innen nach außen mähen. Damit hat das Wild stets die Möglichkeit, zu flüchten. Bei großen Flächen empfiehlt es sich, am Vortag den äußeren Rand der Wiese zu mähen, damit die Tiere beunruhigt und zur Flucht veranlasst werden.

Quelle: Rheinischer Landwirtschafts-Verband (RLV), 02.05.2013


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