Wir machen Mief

25. Februar 2016 | 8:59 JT DüngenGülleOrganisationen/VerbändeUmwelt

Landwirte werben für Verständnis, wenn es stinkt und informieren, warum Gülle wichtig ist — Gülle, gerne auch als Wirtschaftsdünger bezeichnet, ist in der Landwirtschaft für das Wachstum von Pflanzen unverzichtbar.

Rheinische Bauern: „Wir machen Mief“

„Und ja, das Zeug stinkt! Uns übrigens auch. Können wir leider nicht ändern. Aber damit es weniger stinkt, verwenden wir moderne Technik“, betont Paul-Christian Küskens, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Krefeld-Viersen, stellvertretend für die rheinischen Bauern, zum Start des zweiten Plakates der Öffentlichkeitskampagne des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) mit dem Titel „Wir machen Mief“. Das Plakat wird ab dem 22. Februar nicht nur in den Bahnhöfen von Bonn, Köln und Düsseldorf hängen, sondern auch einen Monat lang an 100 gut befahrenen Straßen im Rheinland zu sehen sein.

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Plakataktion der rheinischen Bauern ©: RLV

Die Landwirte unternähmen alles, um Geruchsbelästigungen zu vermeiden. Denn Luftemissionen bedeuteten auch Nährstoffverluste. Wann immer möglich, würden die Landwirte Gülle durch Schleppschläuche oder „Gülledrill“ direkt in den Ackerboden bringen. Das sei nicht nur emissionsarm und effizient, sondern habe einen weiteren Vorteil: „Es riecht nicht so streng!“, sagt Küskens und verweist auf die Internetseite www.die-rheinischen-bauern.de, auf der es viele Infos rund um Gülle gibt.

Gülle ist eine Mischung der flüssigen und festen Ausscheidungen von Nutztieren, so die rheinischen Bauern. Die darin enthaltenen Nährstoffe macht sie für Landwirte zu einem wichtigen Düngemittel und Humuslieferant. Gülle helfe, teuren Mineraldünger zu sparen und diene dem optimalen Pflanzenwachstum.

Die rheinischen Bauern bitten daher um Verständnis, wenn´s stinkt. Denn die Ausbringung von natürlichem Wirtschaftsdünger sei unbedingt notwendig, da ein erheblicher Teil des Nährstoffbedarfs der Kulturpflanzen dadurch abgedeckt und ein natürlicher Kreislauf geschlossen werde.

Quelle: Rheinischer Landwirtschafts-Verband (RLV), 22.02.2016


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